Leere Fässer lagern in der BfB VerwertungsstelleAn der Südseite der Schleussnerstraße gelegen, prägt der rote Ziegelbau der Verwertungsstelle seit den zwanziger Jahren das Stadtbild von Neu-Isenburg. Das zu Anfang kurze Zeit von der Firma Jung, einem Hersteller der bekannten Frankfurter Würstchen, genutzte Gebäude mit seinen markanten Halbsäulen und dem zentralen Torbogen wurden bereits 1921, zeitgleich mit der Errichtung des Gleisanschlusses von der damaligen Reichsmonopolverwaltung für Branntwein übernommen. Als einer der ersten Kunden der Verbindungsbahn nach Neu-Isenburg Stadt war der Bundesbetrieb über viele Jahre ein bedeutender Arbeitgeber in der Stadt.
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Im Gegensatz zu anderen Anliegern der Verbindungsbahn in Neu-Isenburg, deren Gleisanschlüsse von der Bundesbahn bedient wurden, verfügte die BfB Verwertungsstelle über eine eigene Werkbahn. Bis 2003 besteht diese aus der Übergabestelle im südlichen Güterbahnhofsgelände mit den beiden Zustell- und Abholgleisen sowie den beiden daran anschließenden Drehscheiben. Von diesen führen wiederum drei Gleise in das Werksgelände und queren dabei die Schleussnerstraße, außerdem gehen von der östlichen der beiden Scheiben noch zwei weitere kurze Stumpfgleise ab.