Eisenbahnrelikte

kilometersteinAuch wenn man bisweilen den Eindruck bekommen könnte, dass sich die Deutsche Bahn AG im Zuge ihrer Modernisierungsmaßnahmen alle Mühe gibt jedes betriebsgeschichtliche Zeugnis zu entfernen, so finden sich im näheren Bahnhofsumfeld von Neu-Isenburg auch heute noch einige Spuren aus vergangen Tagen.

Bahnmeisterei

Von der Bahnstrecke längst durch die obligatorische Lärmschutzmauer getrennt befindet sich nördlich der Buswendeschleife - für deren Bau die vormals hier stehenden Beamtenwohnhäuser mitsamt der Schlosserei schon vor Jahren weichen mussten - das kleine Betriebsgelände der ehemaligen Bahnmeisterei, dessen einzig erhaltenes Gebäude der Ölbunker ist.ölbunkerDer Ölbunker nördlich des Bahnhofs Geht man ein Stück weiter kann man noch die Lage der beiden kurzen Abstellgleise erahnen, deren Schienen nach dem Rückbau etwas abseits gelagert und anschließend offensichtlich vergessen wurden. Von dem Kleinlokschuppen am Ende von Gleis 6, einst Heimat für eine Köf II, ist ebenso nichts mehr zu finden, lediglich eine Bahnhofsleute mit Betonmast markiert noch die Stelle während sie langsam zwischen den ringsum schnell wachsenden Bäumen verschwindet. Im Gebüsch nebenan finden sich die Reste einer Sitzbank, die früher einmal ihren Standort auf dem Mittelbahnsteig hatte.